1. Im Gegensatz zu der steigenden Offenen Ladenarbeit, noch 2009, neigten die öffentlichen Arbeitsgesetze zu Gewerkschaften. Zwischen 2000 und 2009 erließen insgesamt acht Bundesstaaten Gesetze zur Kartenkontrolle für Beschäftigte im öffentlichen Dienst (Chandler und Gely 2011), während sich nur Indiana von den Tarifverhandlungen zurückzog. An seinem ersten Tag im Amt im Jahr 2005 unterzeichnete der Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels, eine Exekutivanordnung zur Beendigung der Tarifverhandlungen mit staatlichen Gewerkschaften. Eine kürzlich durchgeführte bundesweite Studie (Kochan et al. 2010) untersuchte die Auswirkungen eines verbindlichen Zinsschiedsverfahrens auf Polizei- und Feuerwehrlöhne anhand von Volkszählungsdaten aus den Jahren 1990 und 2000, in der festgestellt wurde, dass sich die Löhne von Polizisten und Feuerwehrleuten, die unter Schiedsgesetze fallen, nicht wesentlich von den Lohnniveaus, Lohnerhöhungen und Lohnzuwächsen für Polizei und Feuerwehr in Staaten unterschieden, in denen Tarifverhandlungen keine Schlichtung beinhalten (aber in der Regel Auch mediation und Faktenfeststellung umfassen). Eine Querschnittsanalyse ergab, dass die Gehälter von Polizeibeamten, die unter ein Tarifpflichtgesetz fallen, 20 bis 26 Prozent höher waren als die Gehälter von Polizeibeamten, die nicht unter ein ermöglichbares Tarifrecht fallen, aber diese hohen Verdienste sind möglicherweise nicht auf Tarifverhandlungen zurückzuführen. Die Staaten, die später die Pflicht zur Verhandlung erlassen hatten, hatten 1960 Durchschnittslöhne, die etwa 28 Prozent über den Durchschnittslöhnen in Staaten lagen, die weiterhin keine Tarifverträge für Polizeibeamte hatten. Mit anderen Worten, Hochlohnstaaten erließen verbindliche Zinsschiedsgesetze für die Polizei, und diese Staaten blieben Hochlohnstaaten.

Diese Studie kam zu dem Schluss, dass verbindliche Zinsschiedsverfahren ein wirksames Instrument zur Vermeidung von Streiks sind, und es kann ein kostengünstigeres Streitbeilegungsverfahren als Mediation und Faktenfindung sein, da es ein höheres Maß an Endgültigkeit bietet. Die Feststellung, die Praxis der beratenden Schiedsgerichtsbarkeit, bleibt das am weitesten verbreitete endgültige Streitbeilegungsverfahren, wobei ein Drittel der öffentlichen Bediensteten unter Gesetze fallen, die eine Tatsachenfeststellung vorsehen. Bei der Feststellung behält sich der öffentliche Arbeitgeber das Recht vor, sein endgültiges Angebot umzusetzen, auch wenn dieses Angebot vom Faktenfinder revidiert oder abgelehnt wird. Etwas überraschend ist die Mediation, die weithin verfügbar ist, um Vergleiche (49,6 Prozent) in den meisten formellen Streitbeilegungsverfahren zu erleichtern, der endgültige Streitbeilegungsprozess, der 7,9 Prozent der öffentlichen Angestellten abdeckt.